Umweltbundesamt Water Safety
Strategien des Risikomanagements
Programm
Anmeldung
Ort
Unterkunft
Kontakt
in englisch
 




Im Zuge der Neubearbeitung verlagert die WHO derzeit den Schwerpunkt ihrer Trinkwasserleitlinien von der "Produktkontrolle" auf ein stärker risiko-bewertendes Qualitätsmanagement im Sinne einer "Prozesskontrolle". Dieser Ansatz wird als Water Safety Plan bezeichnet. Er beinhaltet wesentliche Elemente des aus der Lebensmittelindustrie bekannten und dort erfolgreich umgesetzten HACCP-Prinzips (Hazard Analysis and Critical Control Points = Gefahrenanalyse und kritische Überwachungspunkte).

In einigen Ländern ist dieser neue Ansatz bereits in der Trinkwasserversorgung umgesetzt, entweder im gesetzlichen Rahmen oder auf Initiative einzelner Wasserversorger. Die Implementierung erstreckt sich hierbei vom Einzugsgebiet über die Trinkwasseraufbereitung und -verteilung bis hin zum Verbraucher. Eine fachliche Diskussion des HACCP-Konzeptes und der bereits vorliegenden Erfahrungen bei der Umsetzung im Trinkwasserbereich ist daher aktuell erforderlich.

 

In
Zusammen-
arbeit mit:

 
World Health Organisation
International Water Association
Deutscher Verein für Gas und Wasser
Bundesministerium für Gesundheit
Unicef

Zweck der internationalen Konferenz in Berlin ist es, über zur Zeit vorhandene Ansätze des Risikomanagements zu informieren, insbesondere über die Eignung von HACCP-Elementen für das Trinkwasser-Qualitätsmanagment. Dabei gilt es zu prüfen, inwieweit bestehende Qualitätsmanagementsysteme der Trinkwasserversorgung bereits Elemente von Water Safety Plans darstellen.

Auf der Konferenz werden Vorträge von Fachleuten aus Wasserversorgung und öffentlichen Einrichtungen geboten, die folgende Themenstellungen aufgreifen:

Qualitätsziele für sicheres Trinkwasser

Water Safety Plans: Der Ansatz der WHO

Erfahrungen mit Wasserversorgern bei der Umsetzung des HACCP-Konzeptes vom Einzugsgebiet über die Trinkwasseraufbereitung bis zum Verbraucher

Anwendung von Water Safety Plans bei kleinen und mittleren Wasserversorgern

Integration von HACCP-Prinzipien in bestehende Qualitätsmanagementsysteme der Trinkwasserversorgung

Anwendbarkeit von Water Safety Plans auf chemische Substanzen im Trinkwasser

Perspektiven aus Sicht des Gesetzgebers und der Überwachungsbehörden

Die Auswertung Ihrer Erfahrungen zur Bewertung dieser Ansätze sind ein wichtiges Anliegen der Konferenz. Daher wird in sogenannten Kaffee-Workshops die Möglichkeit für intensive Diskussionen in kleineren Arbeitsgruppen bestehen, an denen auch die Vortragenden teilnehmen werden. Die Teilnehmer sind dazu eingeladen, im Rahmen von kurzen Beiträgen (3-5 min) ihre eigenen Erfahrungen einzubringen und auch die o.g. Entwicklung zu beurteilen, um insbesondere zu einer Einschätzung der Relevanz und Anwendbarkeit der Water Saftety Plans aus Sicht der Konferenzteilnehmer zu gelangen. Austausch und Ergebnisse der Coffee-Workshops werden von Berichterstattern für die abschließende Plenardiskussion aufgezeichnet.

Die Vorstellung von Postern ist ausdrücklich erwünscht
(vgl. Anmeldeformular).

Konferenzteilnehmer erhalten ein Freiexemplar des WHO-Dokumentes "Water Safety Plans".

Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch. Eine Simultanübersetzung wird angeboten.

Die Konferenz wird organisiert vom Umweltbundesamt
WHO Kooperationszentrum für Forschung auf dem Gebiet der Trinkwasserhygiene:
Prof. Dr. Ulrich Müller-Wegener
Dr. Ingrid Chorus
Oliver Schmoll
Michael Frobel


Top of the page



Home | Programm | Anmeldung | Ort | Unterkunft | Kontakt
© 2002 Umweltbundesamt Berlin, Design: Polarpixel
Copyright-Hinweis